Unsere Leidenschaft

ist die Einstudierung und Aufführung von musikalischen Chorwerken

 

vornehmlich in Altötting und der umgebenden Region.

 

Ein besonderer Schwerpunkt der musikalischen Arbeit ist unter anderem die Barockmusik (ca .1600-1750), wobei

 

darauf Wert gelegt wird, möglichst Werke in historischer Aufführungspraxis wiederzugeben.

 

Unsere Chorleiterin

Susanna Mette

Susanna Mette, geboren in Altötting, ab 1984 Studien an den Hochschulen für Musik in Würzburg im Konzertfach Violine (Prof. G. Hoelscher), ab 1987 am Mozarteum in Salzburg im Konzertfach Violine (Prof. P. Roczek/Prof. H. Herzl) und ab 1989 ebenfalls am Mozarteum im Konzertfach Viola (Prof. P. Langgartner), Zusatzstudium an der Hochschule für Musik in Stuttgart  in der Kammermusikklasse des „Melos-Quartett“

In dieser Zeit absolvierte sie zahlreiche internationale Meisterkurse u.a. bei S. Collot (Paris), S. Gawriloff (Köln), I. Gronich (Berlin), E. Cantor (Trossingen), M. Prager (Stuttgart), Th. Riebl (Salzburg) und J. Geise (Salzburg)

1994 Graduierung zur "Magistra artium" und "Großes Diplom" im Konzertfach Viola am Mozarteum Salzburg bei Prof. P. Langgartner

1994 Studium an der Hochschule für Musik in München: Lehramt an Gymnasien                                (1. Staatsexamen 1996; 2. Staatsexamen 1999).

Sie war unter anderem tätig als Bratschistin in zahlreichen Kammerorchestern wie „Sinfonietta Salzburg“, „pro musica Salzburg“, „Oriol-Ensemble“ Berlin, im „Mozarteum-Orchester“, sowie am „Hessischen Staatstheater“ Wiesbaden. Derzeit spielt sie in den Ensembles "The Classical Company", "ensemble salzburg classic" und im „Barock Orchester Salzburg“.

Zahlreiche Konzertreisen führten sie als Instrumentalistin und Dirigentin ins europäische Ausland, nach Amerika und Asien.

Seit 1989 ist sie auch tätig als Pädagogin an verschiedenen Gymnasien, seit 2005 am musischen Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim. Von dort kooperiert sie mit den Opernfestspielen "Gut Immling" (Landesgartenschau Rosenheim 2010: B. Brittens Oper: Noyes Fludde) und mit der "Opernbühne Maxlrain" (G. Bizet: Carmen). Ein großer Schwerpunkt ihrer umfangreichen Tätigkeit liegt auf der Arbeit mit ihren beiden Jugend-Orchestern im musischen Gymnasium Rosenheim, mit denen sie jahrgangsübergreifend sowohl Werke der Filmmusik als auch Originalwerke großer Orchesterliteratur realisiert.

So wurden unter ihrer Stabführung wurden bereits bedeutende Werke u.a. von J.S. Bach (Weihnachtsoratorium, Johannespassion und verschiedene Kantaten), F. Mendelsohn-Bartholdy (Lobgesang/Italienische Sinfonie), J. Brahms (Ein deutsches Requiem/Liebesliederwalzer), G. Gershwin (Rhapsody in Blue), C.M. v. Weber (Freischütz), P. Dukas (Der Zauberlehrling), A. Dvorak (Symphonie aus der Neuen Welt), G.F. Händel (Messias/Julius Caesar u.a.) und Passionen von R.Keiser,  G.Ph. Telemann und neuerdings „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart in einer vielbeachteten Inszenierung aufgeführt.

1999 übernahm sie den Kirchenchor der Evangelischen Gemeinde Altötting, den sie in den folgenden Jahren zur „Evangelischen Kantorei“ aufbaute und bis zum Jahr 2006 etliche Oratorien und große Werke aufführte, von 2002 bis 2005 leitete sie auch den Chor der Musikfreunde Laufen, neben zahlreichen Konzerten, C. Bresgens „Der Scholi“ krönte eine Konzerttournee nach Uruguay die Arbeit mit diesem Ensemble.

Seit 2005 vertieft Susanna Mette ihre Kenntnisse der historischen Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten, der Grundstock wurde ja bereits im Studium am Salzburger Mozarteum bei Besuchen und bei der aktiven Mitwirkung in den Vorlesungen von Prof. N. Harnoncourt gelegt. So beschäftigt sie sich intensiv mit Barockvioline, Barockviola und Viola d´amore und bildet sich u. a. bei Ch. Stembridge (Innsbruck), J. Grüner (Salzburg) und bei dem bekannten Barockgeiger S. Standige (London) weiter. Außerdem wirkte Sie in dem Münchner Ensemble „Raccanto“ bei einer internationalen Produktion mit.

Seit 2013 ist sie Gründerin und Leiterin des Altöttinger Bach Chores, der seither vor allem durch seine Konzerte mit Originalinstrumenten, sehr anspruchsvoller Chorliteratur, durchwegs jungen, internationalen Nachwuchssolisten und neuerdings auch mit der szenischen Produktion von Mozarts bekannter Oper „Die Zauberflöte“ (ebenfalls auf Originalinstrumenten!) große Aufmerksamkeit erregte. Im Jahr 2015 führte der Chor unter großer Beachtung der Öffentlichkeit die Oper „Der Freischütz“ von C.M. v. Weber auf. Das Orchester war wieder mit Originalinstrumenten besetzt, was für ein außerordentliches Klangerlebnis sorgte.